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Montag, 21. März 2016

Anreise: Von Bangkok, Thailand, nach Pakse, Laos



18.03.2016

Nach dem Frühstück machten wir uns vom Manhattan Hotel aus auf den Weg. Wir hatten den Bell Boy des Hotels gebeten, uns ein Meter Taxi zu besorgen, aber der Taxifahrer weigerte sich dann doch, den Zähler einzuschalten. Eigentlich ist das bei Strafe verboten. Da wir aber schon losgefahren waren und keinen Stress wollten, verständigten wir uns auf einen Festpreis in Höhe von 400 Baht zum Suvarnabhumi Flughafen, um nach Ubon Ratchathani zu fliegen. Von dort aus wollten wir dann die restlichen 135 km mit dem Bus zurücklegen.

Die Maschine der Thai Smile Air war pünktlich. Abflug 12:35, Ankunft 13:30 Uhr. An Bord gab es sogar Verpflegung: eine Art Würstchen im Schlafrock, eine kleine Flasche Wasser und beim Getränkeservice konnte man dann wählen zwischen Kaffee, Tee und diversen Softdrinks. Bei einer Billig-Airline ganz und gar nicht selbstverständlich!

Meine Internet-Recherche hatte ergeben, dass man vom Flughafen in Ubon Ratchathani zunächst in die Innenstadt fahren müsse und dann dort den Bus nach Pakse nehmen könne. Je nach Quelle hätte uns das zwischen 660 und 800 Baht gekostet. Nun, sobald wir das Flughafengebäude verließen, wurden wir von mehreren Fahrern angesprochen, die uns den direkten Transport zur Grenze anboten. Was soll ich sagen: Die Bequemlichkeit siegte! Wir handelten den Preis für die Fahrt von ursprünglich verlangten 1500 Baht auf 1000 Baht herunter und los ging es. Auf einer sehr gut ausgebauten 4spurigen Straße, deren Mittelstreifen erst kürzlich mit Magnolien bepflanzt worden war, erreichten wir in 1,5 Stunden den ca. 100 km entfernten Grenzübergang in Chong Mek. Wenn wir erst noch in die Stadt gefahren wären, um dort einen Bus zu nehmen, hätten wir wahrscheinlich eine Stunde länger gebraucht. 

Unterwegs erhaschten wir noch einige schöne Ausblicke auf den Sirindhorn-Staudamm, der nicht nur wichtig ist für die Versorgung der Menschen aus Ubon und dem Umland mit Wasser und Strom, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Thais und Laoten aus der Umgebung darstellt. 

Auf der thailändischen Seite der Grenze (Chong Mek) stiegen wir aus dem Taxi und erledigten zunächst die Ausreiseformalitäten in Thailand. Dann ging es zu Fuß nach Laos (Vang Tao). Das war insofern etwas chaotisch, als dass die Beschilderung sehr grenzwertig war (sorry, ich konnte mir das Wortspiel nicht verkneifen) und außerdem wurden überall Bauarbeiten durchgeführt. Offensichtlich bauen die Laoten ein neues Bürogebäude für die Grenzabfertigung. Insgesamt mussten wir eine Strecke von ca. 500 m laufen, dann war es soweit: Wir standen vor dem Schalter für die Visa on Arrival. Gute Neuigkeiten: Für Deutsche kostet das Visum keine 35 US$, sondern nur 30 US$. Auch benötigten wir nur ein Passfoto, keine zwei.

Nachdem wir die Formulare ausgefüllt hatten, wurden wir zum nächsten Schalter geschickt, dort standen wir dann etwa 30 Minuten, dann bekamen wir unsere Pässe mit Visum zurück. Während der Wartezeit wurden wir bereits von einem Fahrer angesprochen, der uns nach Pakse bringen wollte. Von ursprünglich verlangten 1200 Baht für die Strecke von ca. 30 km von der Grenze bis nach Pakse handelten wir ihn auf 600 herunter. Das erschien mir immer noch relativ viel, aber da es weit und breit keine anderen möglichen Fahrer zu geben schien, wollten wir kein Risiko eingehen.

Der erste Eindruck von Laos: Nicht viel anders als Thailand. Die Straße war immer noch 4spurig, wenn auch der bepflanzte Mittelstreifen von 2 durchgezogenen weißen Linien ersetzt worden war. Merkwürdig war nur, dass wir uns die Fahrbahn mit einer Menge Kühe teilen mussten! :)

Nach einer Weile fiel mir dann auch auf, dass in Laos Rechtsverkehr herrscht. Weil der Fahrer konsequent auf der linken Spur fuhr, wurde mir das erst bewusst, als er bei einem Überholmanöver den Mittelstreifen ganz cool überfuhr und die Gegenfahrbahn nutzte. 

Nach ca. 5 km fehlten dann zunächst die Markierungen auf der Straße und schließlich wurde dann die Asphaltstraße durch eine holperige, staubige Betonpiste ersetzt. Auch die teilten wir uns nach wie vor mit vielen Kühen. Es herrschte übrigens nur ganz wenig Verkehr.

Gegen 16 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel, dem Champasak Palace, an. 






Internet?

Wir sind jetzt schon den 3. Tag in Laos und haben jetzt erst entdeckt, dass es lediglich auf dem Dach unseres Hotels funktionierendes Internet gibt!!! Also steh ich jetzt auf dem Dach und werde versuchen, euch auf den neuesten Stand zu bringen (leider noch kaum Fotos, denn ich hatte bislang keine Zeit, sie hochzuladen).

Sonnenuntergang (allerdings auf der 4. Etage des Hotels fotografiert)

Also: Es geht los!

Freitag, 4. März 2016

Endlich: Wir fahren nach Laos.

Gestern haben wir gebucht!

Wir müssen am 16. März zu meiner Nachuntersuchung nach Bangkok und wir werden dann vor dort aus am 18. März weiter nach Laos reisen.

Die Tickets nach Ubon Ratchathani mit Thai Smile Air sind gekauft (p.P. 1280 Baht one way), von dort aus wollen wir dann für die ca. 135 km lange Strecke den Bus nach Pakse nehmen. Das Rating von Thai Smile Air ist gut, allerdings kränkelt, wie man weiß, die Mutter, Thai Airways, weshalb ein "operations concern" besteht, aber das gilt z.B. auch für Bangkok Air und Nok Air. Aber nur bei der letztgenannten hat sich das bislang für die Passagiere in Form von teilweise massiven Flugstreichungen bemerkbar gemacht. Wir gehen davon aus, dass unser Flug pünktlich sein wird  :-)

In Pakse werden wir 4 Tage verbringen und Tagesausflüge unternehmen, danach geht es weiter Richtung Norden. Zwischenstopps in Thakhek, Vientiane, Vang Vieng und Phonsavan stehen auf dem Programm. Und schließlich soll es von Luang Prabang aus mit dem Slow Boat zurück nach Thailand gehen. Dort wollen wir uns dann noch Chiangrai anschauen, bevor wir über Bangkok nach Lanta zurück reisen.

Ich werde hier live von unserer Tour berichten.




Donnerstag, 19. November 2015

Laos muss warten!

Leider, leider: Aufgrund meiner Krankheit haben wir die geplante Reise nach Laos erst einmal gecancelt. Meine OP liegt gerade mal 4 Wochen zurück, da wollten wir es langsam angehen.



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