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Mittwoch, 6. April 2016

Massage in Laos



Unsere erste Massage: In Pakse.

Da unser Hotel, das Champasak Palace, auch einen Spa-Bereich zu bieten hat, gingen wir an unserem dritten Abend zur Massage. Der Preis von 60.000 Kip für eine Stunde schien uns auch nicht überteuert. Die Massage in Laos ist identisch mit der Thai-Massage. Und wir bekamen eine wirklich gute Massage. Minuspunkt: Das ganze Ambiente war schäbig und schmuddelig. Die Klimaanlage brauchte ewig, bis eine erträgliche Temperatur erreicht war, wir lagen auf Matten, deren Bezüge fragwürdig waren, das gleiche galt auch für die Kissenbezüge. Üblicherweise wird das Kissen wenigstens mit einem frischen Handtuch abgedeckt. Nicht hier! Das Ganze dann bei greller Beleuchtung. Für ein Hotel dieser Kategorie gehört sich das einfach nicht! Vor der Massage gab es die übliche Waschung der Füße und während der Massage trugen wir den ebenfalls üblichen „Pyjama“.

Unsere zweite Massage: In Thakhek.

Die Sabeidee Massage (ich glaube, jeder zweite Massageladen heißt hier so) 50 m von unserem Hotel Inthira entfernt ist sehr zu empfehlen! Für 50.000 Kip pro Stunde ließen wir uns verwöhnen. Die Atmosphäre war angenehm: Wir lagen auf Pritschen, die Beleuchtung war gedämpft, es spielte leise Musik, die Klimaanlage auf eine vernünftige Temperatur eingestellt. Ein absolutes Wohlfühl-Erlebnis. Selbstredend wurden uns vor der Massage die Füße gewaschen und es gab den „Pyjama“ als Kleidung während der Massage.



Unsere dritte Massage: In Vientiane.

In unmittelbarer Nachbarschaft von unserem Hotel, New Rose Boutique Hotel, gibt es ein gutes Dutzend Läden, die Massagen anbieten. Die Preise für eine laotische Massage variieren hier von 60.000 bis 80.000 Kip. Wir entschieden uns für die Massage bei New Wave, die 60.000 Kip kostete und okay war. Alles war sauber, die Musik bildete eine angenehme Hintergrundberieselung. Da es hier nicht so heiß ist wie weiter südlich, störte es auch nicht, dass es keine Klimaanlage gab. Der Ventilator war vollkommen ausreichend.

Unsere vierte Massage: In Vang Vieng

Massagen werden in Vang Vieng überall angeboten. Die Preise schwanken zwischen 50.000 und 80.000 Kip. Wir entschieden uns für einen Laden, der die Massage zu 60.000 Kip anbot und auch eine Öl-Massage zum gleichen Preis im „Menü“ hatte. Kaum waren wir drin, wollte ich nur noch raus! Die Matratzen sahen aus, als hätten vor uns schon 100 andere Leute auf dem gleichen Bezug gelegen. Wir gingen ein paar Häuser weiter zu Smile Massage, dort wurden ebenfalls traditionelle und Öl-Massage zu 60.000 Kip angeboten. Auch hier ließ die Sauberkeit zu wünschen übrig, aber wir verlangten uns extra Handtücher für die Kissen und ließen uns dann massieren. Ich genoss meine Öl-Massage wirklich, Chang fand seine traditionelle Massage eher mittelmäßig. Die Füße wurden uns nicht gewaschen, dafür bekam Chang aber einen „Pyjama“, den er während der Massage trug.

In Phonsavan haben wir uns nicht massieren lassen. Deshalb:

Unsere fünfte Massage: In Luang Prabang.

Entlang der Uferpromenade, in den kleinen Nebenstraßen und –gassen und der Hauptstraße gibt es jede Menge Möglichkeiten, sich massieren zu lassen. Die Stunde klassische Thai-Massage kostet 50.000 bzw. 60.000 Kip. Unserem Hotel am nächsten gelegen ist die „Moon The Night Massage“. Ja, der Name ist nicht ohne. Aber dafür hängt in den Räumen, in denen massiert wird, ein Schild in englischer und koreanischer Sprache, das besagt: „Kein Sex. Wir massieren nur.“ Die generelle Sauberkeit erschien mir mittelmäßig, aber auf den Matratzen lagen saubere Badetücher. Die Massage war gut. Beim Hinausgehen konnte ich sehen, dass es auch Räume mit Liegen gibt. Die Füße wurden uns nicht gewaschen und es gab lediglich eine Hose, die wir für die Massage anziehen konnten. Wir mussten uns mit unserem T-Shirt massieren lassen.

Unsere sechste Massage: Wieder in Luang Prabang.

Am Tag unserer Abreise hatten wir zwischen Check-Out und Fahrt zum Flughafen noch genügend Zeit für eine Massage. Wir gingen dieses Mal zu Moon Massage (Moon als Namensbestandteil ist in Luang Prabang allgegenwärtig) in einer der vielen kleinen Nebenstraßen. Die Stunde traditionelle Massage kostet hier 50.000 Kip. Chang war sehr zufrieden, meine Massage war eher mittelmäßig. Pluspunkte hier: Wir bekamen vor der Massage die Füße gewaschen und es gab auch einen „Pyjama“, den wir für die Massage anziehen konnten.

Dienstag, 22. März 2016

Von Pakse nach Thakhek: Weiterfahrt mit dem Local Bus


22.03.2016

Da wir mit Somphone Travel bei der Vat Phou – Tour sehr zufrieden gewesen waren, buchten wir unser Busticket nach Thakhek auch bei dieser Agentur. Kostenpunkt: 80.000 Kip pro Person, allerdings waren wir auf einem „local bus“, wie sich dann herausstellte. Am Morgen wurden wir um 08:15 Uhr am Hotel abgeholt.

Wir fuhren dann zum südlichen Busbahnhof von Pakse, um in den Bus nach Vientiane einzusteigen. Pünktlich um 09:00 Uhr ging es los.


Erster Stopp: Ein Bushaltestelle 200 m von unserem Hotel entfernt, dort stiegen dann weitere Passagiere ein. Nächster Stopp: Der nördliche Busbahnhof von Pakse, wo noch mehr Passagiere einstiegen. Etwa 1 km weiter dann noch ein Stopp: Hier war eine Art Raststelle. Viele der Passagiere (alle außer uns und einem weiteren Pärchen waren Laoten) stiegen aus, gingen auf die Toilette, ließen sich eine Kleinigkeit zu essen zubereiten.

Rastplatz kurz hinter Pakse
Als es dann endlich weiterging, hielten wir gefühlt alle 2 km, weil am Straßenrand jemand winkte und zusteigen wollte. Zwischendurch stiegen auch noch ein paar Verkäufer in den Bus, die gebratenes Hühnchen, Mangos oder gekochte Eier anboten.


So fuhren wir gemächlich (Höchstgeschwindigkeit ist 80 km/h, mehr lassen die Straßenverhältnisse auch kaum zu, in den meisten Dörfern sind es nur 30 km/h) für die nächsten 2 Stunden. Auf den Monitoren (im Bus gab es 6, die strategisch verteilt waren) lief non-stopp thailändische Pop-Musik. Dann hielt der Bus auf freiem Feld: Toilettenpause. Es dauerte etwa 20 Minuten, bis der letzte Passagier aus dem Gebüsch wieder aufgetaucht war. Nach weiteren 2 Stunden hielt der Bus wieder, dieses Mal hinter einem anderen Bus. Passagiere stiegen ein und aus, Gepäck wurde umgeladen. Dann ging es weiter.

Kurz vor 15 Uhr kamen wir in Savannakhet (auch: Kaisone Phomvihane) an. Der Bus fuhr in einen Busterminal – und ich sah zu, dass ich auf die Toilette kam. Die Nutzungsgebühr belief sich auf 2.000 Kip, es war relativ sauber, allerdings Asia-Style, keine Wasserspülung, kein Toilettenpapier. Man schöpft aus einem gemauerten Becken Wasser mit einer Plastikschüssel.)

So, und in Savanakhet warteten wir dann bis 16 Uhr. Es gibt tatsächlich einen Fahrplan!

Busbahnhof Savannakhet: Gegrilltes Hühnchen, frisch zubereitet

Um 18 Uhr kamen wir am Busbahnhof von Thakhek an. Dort zahlten wir noch einmal 25.000 Kip pro Person für den Transport zu unserem Hotel (ursprünglich wollte der Fahrer je 30.000 Kip). Die reinste Abzocke, aber man hat halt nicht wirklich eine Alternative.

Dann, gegen 18:30 Uhr, checkten wir endlich in unserem Hotel ein, dem Inthira, ein. Gute 10 Stunden für etwa 335 km!



PS: Unterwegs hielten wir auch 6 x an Polizeikontroll-Stellen. Hier gingen 2 Polizisten einmal um den Bus, jeder der beiden warf einen Blick in den Gepäckraum und das war's. Das Motorrad und der Sack voller lebender Küken, die munter oder kläglich vor sich hin piepten, wann immer die Musik an Bord schwieg, bildeten keinen Grund zur Beanstandung.

PPS: Als der Motorradfahrer unterwegs ausstieg, hatte ich Gelegenheit seine coole Kluft zu bewundern: Lederjacke, Helm und Flip-Flops!

Und noch ein Nachtrag: Der Bus war offensichtlich doch ein VIP Bus, wie wir nach mehreren weiteren Busfahrten merkten - in Laos sind die Standards etwas anders.



Freitag, 4. März 2016

Endlich: Wir fahren nach Laos.

Gestern haben wir gebucht!

Wir müssen am 16. März zu meiner Nachuntersuchung nach Bangkok und wir werden dann vor dort aus am 18. März weiter nach Laos reisen.

Die Tickets nach Ubon Ratchathani mit Thai Smile Air sind gekauft (p.P. 1280 Baht one way), von dort aus wollen wir dann für die ca. 135 km lange Strecke den Bus nach Pakse nehmen. Das Rating von Thai Smile Air ist gut, allerdings kränkelt, wie man weiß, die Mutter, Thai Airways, weshalb ein "operations concern" besteht, aber das gilt z.B. auch für Bangkok Air und Nok Air. Aber nur bei der letztgenannten hat sich das bislang für die Passagiere in Form von teilweise massiven Flugstreichungen bemerkbar gemacht. Wir gehen davon aus, dass unser Flug pünktlich sein wird  :-)

In Pakse werden wir 4 Tage verbringen und Tagesausflüge unternehmen, danach geht es weiter Richtung Norden. Zwischenstopps in Thakhek, Vientiane, Vang Vieng und Phonsavan stehen auf dem Programm. Und schließlich soll es von Luang Prabang aus mit dem Slow Boat zurück nach Thailand gehen. Dort wollen wir uns dann noch Chiangrai anschauen, bevor wir über Bangkok nach Lanta zurück reisen.

Ich werde hier live von unserer Tour berichten.




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