Zu meinem Hauptblog:

Posts mit dem Label #Bangkok werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label #Bangkok werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 4. April 2016

Abreise: Von Luang Prabat nach Bangkok


Wir hatten uns ziemlich spät erst dazu entschlossen, nicht mit dem Slow Boat oder dem Speed Boat nach Chiangrai zu fahren. 2 x 7 Stunden mit dem Slow Boat und dazwischen eine Übernachtung in Pakbeng schienen uns zu viel des Guten.

Dass die Fahrerei mit dem Slow Boat tatsächlich langweilig ist, bestätigte sich auf unserem Ausflug zu den Pak Ou Grotten, während dem wir ja ca. 2 x 2 Stunden Gelegenheit hatten, einen Eindruck zu gewinnen von dem, was wir „verpasst“ haben. Gekostet hätte die Bootsfahrt pro Person etwa 24 Euro. 

Die ca. 7 Stunden Fahrt mit dem Speed Boat wollten wir uns auch nicht antun: Hartschalensitze, kein Schatten, aber Sturzhelme. Diese Fahrt kostet etwa 35 Euro pro Person. 

Direktflüge von Luang Prabang nach Chiangrai gibt es nicht. Hinzu kommt, dass es für Chiangrai derzeit einen Smog-Alarm gibt: Die Belastung mit Feinstaub liegt 400% über der zulässigen Höchstmarke. Also ließen wir Chiangrai dieses Mal ausfallen. Stattdessen flogen wir von Luang Prabat aus direkt nach Bangkok.

Vom Hotel zum Flughafen nahmen wir ein Tuk Tuk. Abfahrt war 14:30 Uhr. Die Fahrt dauerte knapp 15 Minuten und wir zahlten 50.000 Kip. Der Minibus sollte 100.000 Kip kosten, aber wir hatten nicht mehr genug Kip übrig :-).

Die Tickets bei AirAsia kosteten ca. 65 Euro pro Person. Wenn man frühzeitig bucht, geht es auch billiger. Abflug war um 16:55 Uhr.

Der Flughafen in Luang Prabang ist überschaubar. Witzig war, dass ich mit meinen letzten 13.500 Kip noch einen Schlüsselanhänger kaufen konnte, der eigentlich 15.000 Kip kosten sollte. Die Duty Free Betreiber waren alle willens zu verhandeln! Aber die Preise sind total überzogen. Für einen Kühlschrankmagneten wollte man 40.000 Kip kassieren – exakt den gleichen hatte ich in Luang Prabang für 15.000 Kip gekauft. 


Wir landeten pünktlich in Bangkok am Don Muang Flughafen. Die Einreiseformalitäten waren erfreulich schnell abgewickelt, unser Rucksack war mit eines der ersten Gepäckstücke auf dem Rondell, die Taxischlangen waren nicht allzu lange. Um 19:30 Uhr checkten wir im Manhattan Hotel ein. Schnell unter die Dusche und dann erst einmal ins Bukhara zum Essen!





Montag, 21. März 2016

Anreise: Von Bangkok, Thailand, nach Pakse, Laos



18.03.2016

Nach dem Frühstück machten wir uns vom Manhattan Hotel aus auf den Weg. Wir hatten den Bell Boy des Hotels gebeten, uns ein Meter Taxi zu besorgen, aber der Taxifahrer weigerte sich dann doch, den Zähler einzuschalten. Eigentlich ist das bei Strafe verboten. Da wir aber schon losgefahren waren und keinen Stress wollten, verständigten wir uns auf einen Festpreis in Höhe von 400 Baht zum Suvarnabhumi Flughafen, um nach Ubon Ratchathani zu fliegen. Von dort aus wollten wir dann die restlichen 135 km mit dem Bus zurücklegen.

Die Maschine der Thai Smile Air war pünktlich. Abflug 12:35, Ankunft 13:30 Uhr. An Bord gab es sogar Verpflegung: eine Art Würstchen im Schlafrock, eine kleine Flasche Wasser und beim Getränkeservice konnte man dann wählen zwischen Kaffee, Tee und diversen Softdrinks. Bei einer Billig-Airline ganz und gar nicht selbstverständlich!

Meine Internet-Recherche hatte ergeben, dass man vom Flughafen in Ubon Ratchathani zunächst in die Innenstadt fahren müsse und dann dort den Bus nach Pakse nehmen könne. Je nach Quelle hätte uns das zwischen 660 und 800 Baht gekostet. Nun, sobald wir das Flughafengebäude verließen, wurden wir von mehreren Fahrern angesprochen, die uns den direkten Transport zur Grenze anboten. Was soll ich sagen: Die Bequemlichkeit siegte! Wir handelten den Preis für die Fahrt von ursprünglich verlangten 1500 Baht auf 1000 Baht herunter und los ging es. Auf einer sehr gut ausgebauten 4spurigen Straße, deren Mittelstreifen erst kürzlich mit Magnolien bepflanzt worden war, erreichten wir in 1,5 Stunden den ca. 100 km entfernten Grenzübergang in Chong Mek. Wenn wir erst noch in die Stadt gefahren wären, um dort einen Bus zu nehmen, hätten wir wahrscheinlich eine Stunde länger gebraucht. 

Unterwegs erhaschten wir noch einige schöne Ausblicke auf den Sirindhorn-Staudamm, der nicht nur wichtig ist für die Versorgung der Menschen aus Ubon und dem Umland mit Wasser und Strom, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel für Thais und Laoten aus der Umgebung darstellt. 

Auf der thailändischen Seite der Grenze (Chong Mek) stiegen wir aus dem Taxi und erledigten zunächst die Ausreiseformalitäten in Thailand. Dann ging es zu Fuß nach Laos (Vang Tao). Das war insofern etwas chaotisch, als dass die Beschilderung sehr grenzwertig war (sorry, ich konnte mir das Wortspiel nicht verkneifen) und außerdem wurden überall Bauarbeiten durchgeführt. Offensichtlich bauen die Laoten ein neues Bürogebäude für die Grenzabfertigung. Insgesamt mussten wir eine Strecke von ca. 500 m laufen, dann war es soweit: Wir standen vor dem Schalter für die Visa on Arrival. Gute Neuigkeiten: Für Deutsche kostet das Visum keine 35 US$, sondern nur 30 US$. Auch benötigten wir nur ein Passfoto, keine zwei.

Nachdem wir die Formulare ausgefüllt hatten, wurden wir zum nächsten Schalter geschickt, dort standen wir dann etwa 30 Minuten, dann bekamen wir unsere Pässe mit Visum zurück. Während der Wartezeit wurden wir bereits von einem Fahrer angesprochen, der uns nach Pakse bringen wollte. Von ursprünglich verlangten 1200 Baht für die Strecke von ca. 30 km von der Grenze bis nach Pakse handelten wir ihn auf 600 herunter. Das erschien mir immer noch relativ viel, aber da es weit und breit keine anderen möglichen Fahrer zu geben schien, wollten wir kein Risiko eingehen.

Der erste Eindruck von Laos: Nicht viel anders als Thailand. Die Straße war immer noch 4spurig, wenn auch der bepflanzte Mittelstreifen von 2 durchgezogenen weißen Linien ersetzt worden war. Merkwürdig war nur, dass wir uns die Fahrbahn mit einer Menge Kühe teilen mussten! :)

Nach einer Weile fiel mir dann auch auf, dass in Laos Rechtsverkehr herrscht. Weil der Fahrer konsequent auf der linken Spur fuhr, wurde mir das erst bewusst, als er bei einem Überholmanöver den Mittelstreifen ganz cool überfuhr und die Gegenfahrbahn nutzte. 

Nach ca. 5 km fehlten dann zunächst die Markierungen auf der Straße und schließlich wurde dann die Asphaltstraße durch eine holperige, staubige Betonpiste ersetzt. Auch die teilten wir uns nach wie vor mit vielen Kühen. Es herrschte übrigens nur ganz wenig Verkehr.

Gegen 16 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel, dem Champasak Palace, an. 






.