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Samstag, 2. April 2016

Pak Ou Grotten

Der zweite Ausflug von Luang Prabang aus war die heutige Bootsfahrt zu den Pak Ou Grotten. Die Höhlen liegen 25 km stromaufwärts von Luang Prabang.

Wir hatten wieder im Hotel gebucht und zahlten 100.000 Kip pro Person. Los ging es um 08:10 Uhr. Wir wurden von einem Tuk Tuk abgeholt, das uns die 400 m zum Bootsanleger an der Uferpromenade (gegenüber dem Saffron Café) fuhr. Das hatten wir uns so nicht vorgestellt! Zumal das Bootsticket am Ticketschalter nur 65.000 Kip pro Person kostet. Egal, 2 x 3,50 Euro Lehrgeld …




Das Boot, eine kleinere Variante der Slow Boats, legte um 08:30 fahrplanmäßig ab. Sehr cool war der Tankstopp auf dem Mekong (das kannten wir schon von unserer Vietnam-Rundreise). 

  
Dann gab es einen weiteren Halt, damit man sich das Schnapsbrenner-Dorf „anschauen“ konnte, das auf dem Weg lag. Von Dorfleben konnte keine Rede sein: Wirklich und wahrhaftig vor jedem Haus wurden selbstgebrannte Schnäpse und „Schlangen“-Wein oder sonstige Souvenirs angeboten. Entsprechend kurz fiel der Aufenthalt aus. 

Am interessantesten: Die Knoblauchtrocknung



Nach insgesamt 2,5 Stunden Fahrt legten wir dann vor den Höhlen an. Die untere Höhle (Tam Lumm oder Tam Ting) war einfach zu erreichen, aber die steile Treppe zu der oberen Höhle (Taam Jai oder Tam Theung) machte schon etwas Mühe. Hier braucht man auch eine Taschenlampe, denn im Innern ist es stockdunkel (wer keine dabei hat, kann sich am Eingang zur Höhle eine gegen Gebühr ausleihen). 

Eingang zur unteren Höhle


Eingang zur oberen Höhle



Die Aussicht auf den Mekong von der oberen Höhle ist atemberaubend!

Insgesamt befinden sich mehr als 4.000 Buddha-Statuen in diesen beiden Grotten und es heißt, dass es sich dabei um Votivgaben handelt, die im Laufe von mehreren Jahrhunderten von den Einheimischen dort aufgestellt wurden.

In der unteren Höhle

In der oberen Höhle



Die Rückfahrt stromabwärts ging um einiges schneller. Wir waren um 12:30 Uhr schon wieder zurück in Luang Prabang.

Der Fluss wälzt sich gen Süden.

Unterwegs auf dem Mekong (Me Naam Kong)

Zurück in Luang Prabang




Dienstag, 22. März 2016

Pakse



Pakse ist mit ca. 88.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Süden von Laos – und es gibt nachts abseits der Hauptstraßen keinerlei Straßenbeleuchtung! Es ist auch kaum etwas los in diesen Straßen. Man sieht nicht viele Einheimische und auch nur wenig Touristen, die unterwegs sind. Zugegeben, viel von Pakse haben wir nicht gesehen, dazu reichte einfach die Zeit nicht. 



Gegessen haben wir in Pakse 2 x im Lao Café (ich hatte am ersten Abend die frischen Frühlingsröllchen, sehr zu empfehlen, und am zweiten Abend Nudelsuppe mit Hühnchen, auch lecker), 1 x im La Terrasse, wo wir die super-schmackhafte und riesengroße Pizza beide kaum schafften und am letzten Abend im Sabaidee Restaurant. Hier aßen wir wieder laotisch oder thai (?): vorweg eine Portion Frühlingsrollen mit Hühnchen, dann Ka-naa muu gropp = chinesischer Brokkoli mit knusprigem Schweinefleisch für Chang, bzw. Hühnchen süß-sauer für mich. Mit 2 Flaschen Lao-Bier und 2 Gläser Weißwein zahlten wir insgesamt 150.000 Kip.

Im Lao Café zahlten wir beide Male inkl. Getränke knapp 130.000 Kip (laotische Gerichte, die kosten zwischen 20.000 und 40.000 Kip, 2 Gläser Pastis für mich zu je 25.000 Kip und 2 Flaschen Bier Lao für Chang zu je 10.000 Kip), im La Terrasse belief sich die Rechnung auf rund 230.000 Kip (Pizza Margarita zu 70.000 Kip, Pizza Regina zu 100.000 Kip, 2 Gläser Pastis für mich zu je 20.000 Kip, 3 Flaschen Bier für Chang zu je 12.000). (Ach ja, falls jemand nachrechnet: Ich hatte an jedem Abend noch 2 Flaschen Mineralwasser!)

Abendessen im La Terrasse: Pizza oder doch Wagenräder?

Ich habe für mich Pastis entdeckt, der scheint hier sehr beliebt zu sein, ich werde das während unserer Weiterreise sorgfältig recherchieren :-)  

Während des Abendessens am letzten Tag meinte Chang, mein Ehemann,
dann irgendwann schmunzelnd: „Hier ist es wie in der Kao San Road seinerzeit …“ Tatsächlich ist in dieser Nebenstraße der S 13 ein Guest House bzw. Hostel neben dem anderen, es gibt jede Menge Tour Agencies sowie Restaurants und Minimärkte. Trotzdem herrscht wenig Betrieb.

Am letzten Tag in Pakse waren wir frühzeitig von unserer Tour zurück, sodass ich mir endlich den Tempel anschauen konnte, der direkt bei unserem Hotel liegt.

Das Champasak Palace Hotel ist im Hintergrund zu sehen.
Es handelt sich um den Vat Taam Fai (oder auch: Vat Pha Bat, was bedeutet, dass sich auch hier ein Schrein mit einem Buddha-Fußabdruck befindet). Der Tempel ist nicht soooo spektakulär, aber wie gesagt: Er lag vor der Haustür. Das Titelbild meines Laos-Blogs entstand übrigens in diesem Tempel.





Grabstätten innerhalb der Tempelanlage


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